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Buchempfehlung: Die Försterdynastie Grußdorf

in ihrem Wirken für die nachhaltige Gestaltung der Heimat – ein Beitrag zur Regionalgeschichte in Brandenburg, von Gerd Palwitz & Markus Vette

Die Försterdynastie Grußdorf

Im Buch werden drei Generationen der Förster Grußdorf vorgestellt, Karl Grußdorf (Vater und Sohn) und Paul Grußdorf (Enkel). Die Orte des Geschehens sind Boberow bei Rheinsberg und Frohnsdorf bei Treuenbrietzen. Archivquellen des BLHA werden mit den Aufzeichnungen eines Gästebuches sowie einer eigenen Lebensbeschreibung des Enkels Paul Grußdorf im Buch zusammengeführt. So ergibt sich ein kultur- und sozialgeschichtliches Bild über den Zeitraum eines reichlichen Jahrhunderts für die Regionalentwicklung in Brandenburg. Herr Gerd Palwitz bietet aus seinen jahrelang geführten Recherchen zu den Förstern Grußdorf einen schönen Ausschnitt an.

Cover des Buches: Die Försterdynastie Grußdorf

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:

Link zu diesem Datensatz: http://d-nb.info/1217281967 [http://d-nb.info/1217281967]
Titel: Die Försterdynastie Grußdorf
Verlag: Werder : Eugenia Verlag
Zeitliche Einordnung: Erscheinungsdatum: 2020
ISBN/Einband/Preis: 978-3-938853-38-2 Festeinband
Sprache(n): Deutsch (ger)
Weiterführende Informationen: Inhaltsverzeichnis [http://d-nb.info/1217281967/04]

Buchempfehlung: Militärgeschichte Jüterbog 1792 – 2014 in 4 Bänden

JAMMERBOCK IV

Sowjetarmee, deutsche Streitkräfte und Konversion (1945 – 2014)

Autor: Henrik Schulze

Cover des Buches JAMMERBOCK IV von Henrik Schulze
Foto: Henrik Schulze

Zu beziehen über das Antiquariat Jüterbook

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:

Link zu diesem Datensatz: http://d-nb.info/1175989223 [http://d-nb.info/1175989223]
Titel: Schulze, Henrik: Jammerbock; Teil: 4, Sowjetarmee, deutsche Streitkräfte und Konversion
Verlag: Hoppegarten bei Berlin, OT Hönow : Verlag Dr. Erwin Meißler
Zeitliche Einordnung: Erscheinungsdatum: 2018
Umfang/Format: 672 Seiten : Illustrationen ; 25 cm
ISBN/Einband/Preis: Festeinband : EUR 40.00
Sprache(n): Deutsch (ger)
Weiterführende Informationen: Inhaltsverzeichnis [http://d-nb.info/1175989223/04]

187. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Reetz im Fläming

Die Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark finden jedes Mal an einem anderen Ort statt. So erfahren die Mitglieder Interessantes und Wissenswertes aus den verschiedenen Dörfern und Städten des Landkreises. Jetzt hatten sie sich Reetz im Fläming als Treffpunkt auserkoren.

Dazu bot der Sensthof in Reetz ideale Möglichkeiten. Der große Vierseithof wurde 1906 erbaut. In dem Ökozentrum finden Vorträge und Veranstaltungen zum Thema Ökologische Landwirtschaft statt, und Schulklassen aus Berlin machen dort ein ökologisches Praktikum. Auch für Veranstaltungen steht der Hof offen. Die Chronisten ließen sich von Dieter Wankmüller das Land zeigen. OELALA ist der gegründete Verein für ökologischen Landbau, der sich um ökologische Bildung, Acker und Wiesen kümmert.

Dann stellte Historiker John Shreve sein geplantes Buch vor, in dem dieser sich mit dem Nationalsozialismus in Zauch-Belzig beschäftigt. Viele Recherchen in den Archiven waren dafür nötig, gleichzeitig viele Gespräche mit Zeitzeugen und Nachkommen. Berichte aus den damaligen Lokalzeitungen waren für seine Arbeit die Grundlage. Es kamen überraschende Tatsachen über die Nazizeit ans Licht. So war die Reetzer Schule das erste öffentliche Gebäude im Kreis, auf dem die Hakenkreuzfahne gehisst wurde.

Die anschließende Diskussion der Chronisten warf vor allem eine Frage auf: Hätte man das alles verhindern können? Dabei begaben sich die Chronisten auf die Suche nach Ursachen, warum es überhaupt so weit kommen konnte, und fanden diese ihrer Meinung nach schon im deutschen Kaiserreich. „Heinrich Manns Buch „Der Untertan“, beschreibt die damalige Situation sehr gut“, so die Stellvertretende Vereinsvorsitzende der Chronistenvereinigung Gabriele Eissenberger. Sie sieht den Untertanengeist der Bevölkerung als eine der Mitursachen, dass ein Großteil der Bevölkerung Hitler so bedingungslos folgte.

Der Nachmittag gehörte dann ganz Reetz. Die Vorsitzende des Dorfvereins Eva Loth führte die Chronisten zum ehemaligen Schloss Mahlsdorf. Wer das Gebäude nicht kannte, war erst einmal schockiert, denn mit einem Schloss hat es überhaupt nichts mehr zu tun. Derzeit im Privatbesitz verfällt das ehemalige Kinderheim, zu dem das Schloss gleich nach dem Krieg umgebaut und genutzt wurde, immer mehr, der einst schöne Gutspark ist völlig verwildert. Lediglich die alten Platanen zeugen noch von seiner ehemaligen Schönheit. Im nächsten Heimatkalender 2021 der Chronistenvereinigung wird es einen Beitrag zur Geschichte des Gutshauses geben, welches für die Reetzer immer nur Schloss Mahlsdorf war.

Zuletzt besuchten die Chronisten die Heimatstube. Derzeit befindet sich dort eine Ausstellung über den früheren Reetzer Schulalltag. Die Ausstellung kann nach Vorabsprache mit dem Dorfverein besichtigt werden.

186. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Wittbrietzen

Termin: 19. Februar 2020

Bericht von dem Treffen

Über dreißig Chronisten verfolgten interessiert die Ausführungen von Siegfried Günter zum Thema Funkstadt Beelitz. Hier wurden bis nach der Wende internationale Funksprüche aufgezeichnet und Telefonverbindungen ins Ausland erst ermöglicht. Der Referent berichtete sehr lebendig aus seiner langjährigen Arbeitstätigkeit. 

Nach dem Grußwort der Ortsvorsteherin Simone Spahn hielt der Vorsitzende des Heimatvereins Kleinmachnow Dr. Axel Mueller eine Laudatio auf den langjährig in der Chronistenvereinigung engagierten Günter Käbelmann

Detlef Fechner zeigte und erläuterte dann das im Kreisheimatkalender beschriebene Protokollbuch der Müllerinnung. Im Anschluss stellte er die Drogen-Therapieeinrichtung Kompass aus Elsholz vor.

185. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Brück

Termin: 07. Dezember 2019

Bericht von dem Treffen

Im AWO-Gebäude tauschten sich  Chronisten über die digitale Welt aus: „Was ich immer schon mal fragen wollte“, so Speichern in der Cloud – was es ist, was es kann und was es nutzt, BrandenburgDok – Erfahrungen und Umgang mit dem Digitalen Repositorium der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Die Home-Page der Chronistenvereinigung – eine Diskussion zum Stand und Ausblick.

184. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Niemegk und Garrey

Termin: 20. November 2019

Bericht von dem Treffen

Im Rathaus Niemegk wurde das Lebenswerk des Ehepaars Kästner durch den Landrat gewürdigt. Frau Kästner erinnerte dabei unter anderem in bewegenden Worten an ihre Lehrerzeit in Niemegk. Kästners haben bereits ab 1993 die Treffen der Chronisten im Landkreis bereichert und sind nach wie vor ein wichtiger Grundpfeiler der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark. Helga Kästner hat die Erstellung von über 100 Ortschronicken durch Anleitung von ABM-MitarbeiterInnen ermöglicht. Günter Kästner ist der Hoffotograf der Chronisten.    

Im Adolf-Schmidt-Observatorium für Geomagnetismus führte anschließend Dr. Hans-Joachim Linthe, Bürgermeister und früherer stellvertretender Leiter der Forschungsstätte, die Chronisten in diese besondere Einrichtung in unseren Landkreis ein.

In Garrey wurde am Nachmittag im Dorfsaal zum Weißen Raben der Heimatkalender 2020 vorgestellt. Im Anschluss diskutierten die Chronisten adventlich über die Chronistenveranstaltungen 2020.

183. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Petzow

Termin: 19. September 2019

Bericht von dem Treffen

Interessiert hörten die Chronisten dem Vortrag des Wissenschaftlers Ralf Gebuhr zum Thema „Slawen und Mönche. Die Anfänge der Mark Brandenburg bei Th. Fontane“ und diskutierten über gestern und heute im Fontanedorf Petzow. Der anschließende Ortsrundgang über Dorfstraße, Haussee, Park und Schloss wurde von Dr. Falk versiert erläutert mit vielen Hintergründen zu den Von Kaehne und zur Entwicklung des Schlosses nach Krieg und Wende.


182. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Stahnsdorf

DasBIld zeigt Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger,
DasBIld zeigt Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger,
Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger. Foto: Dietmar Strauch

Die Chronisten trafen sich zum Spaziergang über den Südwestkirchhof Stahnsdorf. Der Friedhof für die Berliner Bezirke lag lange hinter der Mauer. Nun ist der riesige Südwestkirchhof Stahnsdorf zugänglich und bei dem heißen Sommerwetter nutzten die Chronisten den Waldschatten. Bei gutem Essen im ehemaligen Ausflugslokal Tick Tack tauschten sich die Chronisten aus. Im Stahnsdorfer Heimatverein im Ahornsteg erhielten wir einen Überblick über die wachsende Gemeinde. Der Rundgang über den Stahnsdorfer Dorfplatz als Keimzelle der Gemeinde von 1264 zeigte die Sanierung der Höfe nach der Wende. Wir danken dem Vorsitzenden des Stahnsdorfer Heimatvereins Jürgen Böhm für die Führung und den Ausklang im Normannischen Cafe.


181. CPM – Treffen am 10. April 2019 in Schenkenberg

Foto: CPM

Nach der Begrüßung der Teilnehmer des Treffens ging es auf eine geführte Wanderung auf dem Telegraphenrundweg durch Schenkenberg.

In den Jahren 1832/33 wurde eine 588 km lange Telegraphenlinie zwischen Berlin und Koblenz mit insgesamt 62 Stationen angelegt.

Auf dem „Fliederberg“ in der Ortsmitte von Schenkenberg befand sich die Station Nr. 6.

Station Nr. 6 der Königlich-Preussischen Optischen Telegraphenlinie 1832-1849
Foto: CPM

Herr Strehlau aus Schenkenberg berichtete über die Aktivitäten der Interessengemeinschaft Optisch-Mechanische Telegraphie Ortsteil Schenkenberg, die 2016 eine Erinnerungsstätte am alten Standort eingeweiht hat. Eine Holzkonstruktion mit einem aufgesetzten kleineren Signalmast bietet ausführliche Informationen zur gesamten Telegraphielinie, sowie Karten zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Auf dem weiteren Rundweg informierte Herr Strehlau über die Gründungsjahre von Schenkenberg in den 1920er Jahren, die nach westfälischen Vorbild gebauten Doppel-Siedlungshäuser mit Tonnendach und die weitere Geschichte von Schenkenberg.

Den Abschluß der Wanderung bildete der Besuch der Schenkenberger Kirche. Frau Klusmann erläuterte die besondere Gestaltung der Kirchenfenster und Herr Klusmann brachte die Klangfülle der kleinen Orgel zu Gehör.

Nach der Mittagspause berichtete Reth Kalsow, der in Schenkenberg ansässige Bürgermeister von Groß Kreutz, über die Arbeit an einer Schenkenberger Chronik.

Zur Berufung von Ortschronisten gab es keine Fortschritte. Es wird weiter diskutiert.

Am Nachmittag wurde die Mitgliederversammlung der CPM mit der Neuwahl des Vorstandes durchgeführt.

180. CPM-Treffen am 20. Februar 2019 in Bad Belzig

Das Treffen in Bad Belzig begann im Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung (ZEGG). In einem Vortrag von Frau Schwarz mit Verwendung von Bildern und Informationstafeln wurde die Geschichte des Geländes seit 1919 vorgestellt.

Foto: CPM

Das ursprünglich für die Landwirtschaft erworbene Gelände wurde 1933 für die Aktionen der „Kraft durch Freude“ und ab 1939 als Lazarett genutzt.

Nach Enteignung 1946 wurde das Gelände FDGB–Schule und 1954 bis 1988 GST–Schule unter Einfluß der Staatssicherheit.

1990 ging die Rechtsträgerschaft an den Rat des Kreises über und wurde 1991 an die ZEGG verkauft.

Seitdem sind zahlreiche Baumaßnahmen mit dem Ziel eines Gesundheitszentrums und eines Mehrgenerationen-Zentrums in Angriff genommen worden.

Die Mitglieder der Chronistenvereinigung hatten im Anschluß Gelegenheit, bei einer Führung das Gelände zu besichtigen.

Nach einem Mittagessen im ZEGG war der zweite Treffpunkt die Steintherme in Bad Belzig. Mit einem Vortrag von Dr. Paetau aus Michendorf in Würdigung des Malers Richard Muth und seiner Beiträge in den Heimatkalendern der 1920er Jahre wurde eine Ausstellung deiner Bilder eröffnet.