Kategorie: Veranstaltungen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark 2019

183. Treffen Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Petzow

Termin: 19. September 2019

Bericht von dem Treffen

Interessiert hörten die Chronisten dem Vortrag des Wissenschaftlers Ralf Gebuhr zum Thema „Slawen und Mönche. Die Anfänge der Mark Brandenburg bei Th. Fontane“ und diskutierten über gestern und heute im Fontanedorf Petzow. Der anschließende Ortsrundgang über Dorfstraße, Haussee, Park und Schloss wurde von Dr. Falk versiert erläutert mit vielen Hintergründen zu den Von Kaehne und zur Entwicklung des Schlosses nach Krieg und Wende.


182. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark e.V. in Stahnsdorf

DasBIld zeigt Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger,
DasBIld zeigt Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger,
Eine Rarität auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist das expressionistische Grabmal von Max Taut für die Familie Wissinger. Foto: Dietmar Strauch

Die Chronisten trafen sich zum Spaziergang über den Südwestkirchhof Stahnsdorf. Der Friedhof für die Berliner Bezirke lag lange hinter der Mauer. Nun ist der riesige Südwestkirchhof Stahnsdorf zugänglich und bei dem heißen Sommerwetter nutzten die Chronisten den Waldschatten. Bei gutem Essen im ehemaligen Ausflugslokal Tick Tack tauschten sich die Chronisten aus. Im Stahnsdorfer Heimatverein im Ahornsteg erhielten wir einen Überblick über die wachsende Gemeinde. Der Rundgang über den Stahnsdorfer Dorfplatz als Keimzelle der Gemeinde von 1264 zeigte die Sanierung der Höfe nach der Wende. Wir danken dem Vorsitzenden des Stahnsdorfer Heimatvereins Jürgen Böhm für die Führung und den Ausklang im Normannischen Cafe.


181. CPM – Treffen am 10. April 2019 in Schenkenberg

Foto: CPM

Nach der Begrüßung der Teilnehmer des Treffens ging es auf eine geführte Wanderung auf dem Telegraphenrundweg durch Schenkenberg.

In den Jahren 1832/33 wurde eine 588 km lange Telegraphenlinie zwischen Berlin und Koblenz mit insgesamt 62 Stationen angelegt.

Auf dem „Fliederberg“ in der Ortsmitte von Schenkenberg befand sich die Station Nr. 6.

Station Nr. 6 der Königlich-Preussischen Optischen Telegraphenlinie 1832-1849
Foto: CPM

Herr Strehlau aus Schenkenberg berichtete über die Aktivitäten der Interessengemeinschaft Optisch-Mechanische Telegraphie Ortsteil Schenkenberg, die 2016 eine Erinnerungsstätte am alten Standort eingeweiht hat. Eine Holzkonstruktion mit einem aufgesetzten kleineren Signalmast bietet ausführliche Informationen zur gesamten Telegraphielinie, sowie Karten zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Auf dem weiteren Rundweg informierte Herr Strehlau über die Gründungsjahre von Schenkenberg in den 1920er Jahren, die nach westfälischen Vorbild gebauten Doppel-Siedlungshäuser mit Tonnendach und die weitere Geschichte von Schenkenberg.

Den Abschluß der Wanderung bildete der Besuch der Schenkenberger Kirche. Frau Klusmann erläuterte die besondere Gestaltung der Kirchenfenster und Herr Klusmann brachte die Klangfülle der kleinen Orgel zu Gehör.

Nach der Mittagspause berichtete Reth Kalsow, der in Schenkenberg ansässige Bürgermeister von Groß Kreutz, über die Arbeit an einer Schenkenberger Chronik.

Zur Berufung von Ortschronisten gab es keine Fortschritte. Es wird weiter diskutiert.

Am Nachmittag wurde die Mitgliederversammlung der CPM mit der Neuwahl des Vorstandes durchgeführt.

180. CPM-Treffen am 20. Februar 2019 in Bad Belzig

Das Treffen in Bad Belzig begann im Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung (ZEGG). In einem Vortrag von Frau Schwarz mit Verwendung von Bildern und Informationstafeln wurde die Geschichte des Geländes seit 1919 vorgestellt.

Foto: CPM

Das ursprünglich für die Landwirtschaft erworbene Gelände wurde 1933 für die Aktionen der „Kraft durch Freude“ und ab 1939 als Lazarett genutzt.

Nach Enteignung 1946 wurde das Gelände FDGB–Schule und 1954 bis 1988 GST–Schule unter Einfluß der Staatssicherheit.

1990 ging die Rechtsträgerschaft an den Rat des Kreises über und wurde 1991 an die ZEGG verkauft.

Seitdem sind zahlreiche Baumaßnahmen mit dem Ziel eines Gesundheitszentrums und eines Mehrgenerationen-Zentrums in Angriff genommen worden.

Die Mitglieder der Chronistenvereinigung hatten im Anschluß Gelegenheit, bei einer Führung das Gelände zu besichtigen.

Nach einem Mittagessen im ZEGG war der zweite Treffpunkt die Steintherme in Bad Belzig. Mit einem Vortrag von Dr. Paetau aus Michendorf in Würdigung des Malers Richard Muth und seiner Beiträge in den Heimatkalendern der 1920er Jahre wurde eine Ausstellung deiner Bilder eröffnet.