Walter Heine über Brandenburg, OT Gollwitz

Gollwitz an der Havel (Ortsvorstellung)
Der Ort liegt etwas abseits der Bundesstraße 1 in der Havelmulde zwischen Potsdam und Brandenburg mitten in dem wiesenreichen Niederungsgebiet des zum Kreis Potsdam-Mittel Mark gehörenden ehemaligen Zauchelands. Das eigentliche Dorf ist im nordwestlichen Teil der 11,96 Quadratkilometer großen Gollwitzer Gemarkung am Fuße des dort in die Niederung hineinragenden Sandrückens (Mühlenberg, 37 Meter u.d.M.) und dicht an der großen und fischreichen Havelabzweigung, die seit alters her „Krumme Havel“ heißt und heute zum Naturschutzgebiet „Mittlere Havel“ gehört, errichtet worden.
Die Gemeinde entwickelte sich nach der Wende von 1989/90 zu einem exponierten Wohngebietsstandort.
Ausschlaggebend dafür waren einerseits die Ruhe (kein Durchgangsverkehr, kaum Gewerbe, vorrangig Landwirtschaft), sowie die herrliche Natur und die Nähe zum Wasser, andererseits die Nähe zum EKZ Wust (zwei km) und zur Stadt Brandenburg (sechs km). Gollwitz hat heute etwa 460 Einwohner.
Zum Dorfkern gehören die nachstehend aufgeführten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude und Anlagen;

  1. Die Kirche, ein mehrfach erweiterter und erneuerter Fcldstcinbau aus der vorreformatorischen Zeit
  2. Das Schloss, ehemaliger Herrensitz der Adelsfamilie von Rochow
  3. Das Mausoleum (die spätere Leichenhalle), ein 1851 errichteter rechteckiger Putzbau in Formen der Schinkelschule
  4. Das Alte Magazin , ein zum ehemaligen Rittergut gehörender Speicher aus dem 19. Jahrhundert
  5. Der Gutspark (Flächendenkmal), ein etwa 3,5 ha großer vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jh angelegter Landschaftspark

Weiter zur Zeittafel des 625-jährigen Dorfes Gollwitz an der Havel, zus.-gest. von Walter Heine

Ortschronist Walter Heine ist gestorben (MAZ-Online).

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